Wappen Amt Unterspreewald

Exposé zum Amtswappen Unterspreewald

Das neue Amtswappen wurde aus den Ämtern Golßener Land und Unterspreewald gebildet.

Das Amtswappen vereint Motivwelten aus den beiden ehemaligen Ämtern. Die blauflügelige Prachtlibelle, begleitet von zwei Rohrkolben, entstammt dem Wappen des ehemaligen Amtes Unterspreewald. Die beiden Motive symbolisieren den Spreewald mit seiner spezifischen Landschaft und Natur.

Daran knüpft der blaue, gewellte Steg an, der für den Spreewald sowie für den Reichtum an Wasserläufen im Amtsgebiet insgesamt steht.

Der Wasserlauf gliedert das Amtswappen in zwei Teile. Unten füllt der typisch heraldisch stilisierte Eber das Feld. Das Motiv stammt aus dem ehemaligen Golßener Amtswappen und geht auf den Eber im Golßener Stadtwappen zurück. Er verwies auf den Reichtum an Schwarzwild in der Region.

© Frank Diemar • Heraldiker und Grafiker

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Willkommen im Amt Unterspreewald


Unsere 10 Gemeinden sind seit dem 14.Jahrhundert Teil der Niederlausitz und als Niederlausitzer sind die Einwohner stolz auf ihre Dörfer und ihre Stadt Golßen.

Hier werden die weltberühmten Spreewälder Gurken hergestellt und auch deswegen zieht es jährlich tausende Besucher in den Spreewald, um diesen zu erleben und zu "erschmecken". "Erfahren" Sie unsere schmucken Orte mit dem Rad auf dem "Gurkenradweg" und lassen Sie sich auf dem Spreewaldkahn in den urwüchsigen Unterspreewald treiben!

Gemeinde Rietzneuendorf - Staakow

Dorfanger Rietzneuendorf

 
Kirche innen Rietzneuendorf

 
Dorfanger Friedrichshof und Schule 2014

 
Schule Staakow 2016

 
Staakmühle 2016

 
Der Kolk Staakmühle 2016

 

Rietzneuendorf - Staakow Friedrichshof-Rietze (Karte)
Rietzneuendorf, Friedrichshof-Rietze, Staakow-Staakmühle

Fläche: 27,99 km2
Einwohner: 608
Bevölkerungsdichte: 22 Einwohner je km2

Die Gemeinde Rietzneuendorf-Staakow wurde im Rahmen der Gemeinde-Gebietsreform im Jahr 2003 aus den Ortsteilen Rietzneuendorf, Friedrichshof und Staakow neu gebildet.

In allen Ortsteilen wurde nach der Wende eine intakte Infrastruktur aufgebaut. Die Wohnstraßen, Brücken und Ortskerne wurden neu errichtet und gestaltet, so auch Feuerwehrgebäude in den Ortsteilen und die KITA in Rietzneuendorf. Der umgestaltete Bürgertreff Vier Linden in Rietzneuendorf ist Treffpunkt
aller Bürger der Gemeinde. Die alte Fachwerkkirche erstrahlt im neuen Glanz. Fast alle Wohngebäude sind modernisiert und erhielten frische Farben. Insgesamt ist das Leben in allen drei Ortsteilen schöner und leichter geworden.

An Gewerbebetrieben haben sich angesiedelt: Agrarbetrieb für Milchproduktion, Champignonzucht, Kaminholzproduktion, Friseurstudio, Ferienwohnung, Pferdepension mit Tier-Heilpraxis, Handwerksbetrieb für Elektroinstallation, Photovoltaikanlage und eine Gaststätte im OT Staakow. Unsere Gemeinde liegt sehr ruhig und trotzdem besonders verkehrsgünstig: Bundesstraßen B 96 u. B 115 tangieren in 4-km Entfernung, Autobahn A 13 in 2-km und die DR in 5-km Entfernung die Gemeinde. Sie erreichen die Ortsteile auch über den Gurkenradweg und den Dahme-Radweg.

Die ruhige Lage der drei Ortsteile an Wald, Wiesen, Fließ und Feldern lädt zum Entspannen ein und die Plätze unter alten Bäumen i. d. Ortsteilen werden zum Mittelpunkt für Geselligkeit bei Treffen der Mitglieder der Freiwilligen FW, des Gemeindechores, des Jagd- u. Angelvereines. Machen Sie bei uns eine Rast - Gäste sind hier herzlich willkommen.

Geschichtliches zu den Gemeinden:

Rietzneuendorf

Die Siedlung Rietzneuendorf ist durch einen Lehenbrief der Burggrafen von Golßen entstanden und wurde 1455 als Nuwendorf und 1460 als Nawendorf urkundlich erwähnt. Aus dieser Bezeichnung und einem Fließ mit der slawischen Bezeichnung Riˋca bildete sich im Sprachgebrauch der Ortsname Rietzneuendorf. Die neu gegründete Siedlung entstand als Rundlingsdorf im Schutz des Gutshofes und umfasste im Wesentlichen nur das Gebiet der heutigen Schloßstraße. Das Zentrum des Dorfes bildete die Fachwerkkirche, erbaut im Jahre 1703 von Stutterheim und die Dorfschule, ebenfalls im Fachwerkstil, am großen Kirchanger. Der zweite Dorfanger wurde um 1870/71 mit dem Pflanzen der sog. Friedenseiche und einem großen Kastanien-Rondell, den zwei Gaststätten und der Dorfschmiede gebildet. Das Dorf war immer landwirtschaftlich geprägt. Der letzte Gutsbesitzer Scheerbarth wurde 1945 enteignet. Ab 1960 wurde die Landwirtschaft in der Gemeinde als LPG kollektiv fortgeführt. Seit 1989, dem Wendejahr, betreibt eine private Agrargenossenschaft eine Milchviehanlage in großem Stil. Arbeit finden die Bürger überwiegend in den umliegenden Städten und in Berlin.

Friedrichshof - Rietze

Offiziell gegründet wurde die damalige Häuslergemeinde von Friedrich Heinrich Graf zu Solms-Baruth, gleichzeitig mit anderen Siedlungen in der Herrschaft Baruth im Jahr 1745. Bereits um 1720 entstanden auf diesen Flächen ein Vorwerk (gen. Kolonie Friedrichshof) und ein Forsthaus (gen. Kolonie Rietze), die bis 1935 unter direktem Einfluss der Fürsten zu Solms standen. Der Fürst war Patron der dortigen Dorfschule (Fachwerkbau). Auch verwalteten sie bis 1945 alle landwirtschaftlichen Flächen und den Wald. Nach 1945 wurden diese Flächen enteignet und von der Rietzneuendorfer Genossenschaft bewirtschaftet. Die Bewohner führten meist eine kleine Landwirtschaft, arbeiteten im Wald oder fanden Beschäftigung in der benachbarten Glashütte.

Staakow - Staakmühle

Die Gründung der Siedlung Staakow um 1685 steht in Verbindung mit dem Bau einer Gutsanlage im Besitz des Wilhelm v. Stutterheim. Der Besitz wurde durch eine Schäferei (1717) und ein Vorwerk (1718) erweitert. Danach siedelten hier Tagelöhner u. errichteten die ersten Häuser. Es bildete sich ein kleines landwirtschaftliches Dorf, dass sich ab der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts mit Handwerkern, wie Böttcher, Schumacher u. einem Schankwirt vergrößert. In dieser Zeit entstanden auch das Forsthaus u. das Gutshaus, jeweils mit Stallungen und Nebengebäuden. Erst 1897 erbaute die Gemeinde ein massives Schulgebäude.

Der älteste Teil des jetzigen Ortsteiles Staakow ist Staakmühle. Es gehörte schon um 1510 zu derer von Stutterheim. 1743 legte man hier eine Wassermühle mit Schneidemühle an. Im Jahre 1900 kam noch eine Bäckerei dazu, die bis 1990 in Betrieb war. Heute ist das Feuchtgebiet um Staakmühle zu einem Laichplatz für Lurche geworden und damit für Naturliebhaber ein besonderer Anziehungspunkt.

Nach dem Zusammenschluss mit den Dörfern Rietzneuendorf-Friedrichshof entwickelte sich Staakow-Staakmühle ebenfalls zu einem schönen Dorf.

 

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