Wappen Amt Unterspreewald

Exposé zum Amtswappen Unterspreewald

Das neue Amtswappen wurde aus den Ämtern Golßener Land und Unterspreewald gebildet.

Das Amtswappen vereint Motivwelten aus den beiden ehemaligen Ämtern. Die blauflügelige Prachtlibelle, begleitet von zwei Rohrkolben, entstammt dem Wappen des ehemaligen Amtes Unterspreewald. Die beiden Motive symbolisieren den Spreewald mit seiner spezifischen Landschaft und Natur.

Daran knüpft der blaue, gewellte Steg an, der für den Spreewald sowie für den Reichtum an Wasserläufen im Amtsgebiet insgesamt steht.

Der Wasserlauf gliedert das Amtswappen in zwei Teile. Unten füllt der typisch heraldisch stilisierte Eber das Feld. Das Motiv stammt aus dem ehemaligen Golßener Amtswappen und geht auf den Eber im Golßener Stadtwappen zurück. Er verwies auf den Reichtum an Schwarzwild in der Region.

© Frank Diemar • Heraldiker und Grafiker

Suche
Konatkt
Willkommen im Amt Unterspreewald


Unsere 10 Gemeinden sind seit dem 14.Jahrhundert Teil der Niederlausitz und als Niederlausitzer sind die Einwohner stolz auf ihre Dörfer und ihre Stadt Golßen.

Hier werden die weltberühmten Spreewälder Gurken hergestellt und auch deswegen zieht es jährlich tausende Besucher in den Spreewald, um diesen zu erleben und zu "erschmecken". "Erfahren" Sie unsere schmucken Orte mit dem Rad auf dem "Gurkenradweg" und lassen Sie sich auf dem Spreewaldkahn in den urwüchsigen Unterspreewald treiben!

Gemeinde Steinreich


 

Glienig, Damsdorf, Schenkendorf, Sellendorf  (Karte)

Fläche: 41,71 km²
Einwohner: 537
Bevölkerungsdichte: 13 Einwohner je km²

Die Gemeinde Steinreich gliedert sich in den Ortsteil Glienig mit den Gemeindeteilen Damsdorf und Schenkendorf sowie den Ortsteil Sellendorf mit den Gemeindeteilen Hohendorf und Schöneiche.

Beide Gemeinden schlossen sich ebenfalls im Rahmen der Gemeindegebietsreform zum 31.12.2002 zur Gemeinde Steinreich zusammen und wurden Ortsteile dieser Gemeinde. Der Ortsteil Glienig mit den Gemeindeteilen Damsdorf und Schenkendorf befindet sich im Grenzgebiet zwischen der Mark, der Niederlausitz und dem Niederen Fläming. Auf der Straße zwischen Schenkendorf und Damsdorf steht ein Grenzstein, der die ehemaligen Provinzen Brandenburg und Sachsen-Anhalt markiert. Glienig wurde erstmals als „wüste dorfstede Glynick“ im Jahr 1446 urkundlich erwähnt. Der Ort Damsdorf wurde 1481 erstmals als „Damstorff“ schriftlich genannt. Damsdorf ist ein ehemals kleines Gutsdorf, dessen Feldmark mehrfach geteilt wurde und zwischen mehreren Herrschaften wechselte. Über Schenkendorf („Schenkendorp“), ein Angerdorf, findet sich bereits am 3. August 1301 ein Bericht. Es war ebenfalls ein Gutsdorf.

Der Ortsteil Sellendorf mit den Gemeindeteilen Hohendorf und Schöneiche befindet sich im nordwestlichen Bereich der Niederlausitz. Die Grenze zwischen Fläming und Lausitz verläuft in Sellendorf zwischen dem historischen Ortskern und dem heutigen Kreuzungsbereich. Im Jahr 1517 wurde Sellendorf das erste Mal urkundlich erwähnt. Ursprünglich ein Zeilendorf hat Hohendorf heute einen Anger. In Schöneiche - einst Vorwerk von Sellendorf - entstand im Ergebnis der Bodenreform ein Volksgut, dessen Beschäftigte sich auch im Ort ansiedelten. In der Nähe von Sellendorf, im Eichbusch, befindet sich als markante Erhebung der 145 Meter hohe „Schwarze Berg“. Die Wacholderschlucht bei Hohendorf (südlich von Sellendorf) ist seit 1938 das älteste Naturschutzgebiet des ehemaligen Kreises Luckau. Es umfasst eine Größe von 34 ha und weist sehr schöne Wacholderbestände, Weidekiefern, Ginsterbüsche und Birkenbestände auf. Der waldreiche Ortsteil Sellendorf der Gemeinde Steinreich bietet ein abwechslungsreiches Bild von Wiesen, Alleen und Kleingewässern. In der ehemaligen Gutsbrennerei wird heute der schmackhafte und beliebte „Sellendorfer Weizenkorn“, „Sellendorfer Apfelkorn“ und „Sellendorfer Jägerlikör“ gebrannt, Betriebsbesichtigungen und Verkostungen werden vom hiesigen Fremdenverkehrsverband angeboten.

Die Schenkendorfer Kirche als ein mittelalterlicher Findlingsbau mit einer zu den Turmgeschossen führenden mehrstufigen Freitreppe an der westlichen Außenseite des Turmes. Das Schloss in Glienig, ein Putzbau mit barockenen Elementen und einem mehrfach geschweiften Giebel in der Mitte der Vorderansicht. Es entstand zwischen 1875 und 1906. In der angrenzenden großen Parkanlage befinden sich ein Schlossteich, eine künstlich angelegte Korallentropfsteinhöhle und ein Tiergehege.

© Amt Unterspreewald 2013-2015 hoch DatenschutzImpressum