Wappen Amt Unterspreewald

Exposé zum Amtswappen Unterspreewald

Das neue Amtswappen wurde aus den Ämtern Golßener Land und Unterspreewald gebildet.

Das Amtswappen vereint Motivwelten aus den beiden ehemaligen Ämtern. Die blauflügelige Prachtlibelle, begleitet von zwei Rohrkolben, entstammt dem Wappen des ehemaligen Amtes Unterspreewald. Die beiden Motive symbolisieren den Spreewald mit seiner spezifischen Landschaft und Natur.

Daran knüpft der blaue, gewellte Steg an, der für den Spreewald sowie für den Reichtum an Wasserläufen im Amtsgebiet insgesamt steht.

Der Wasserlauf gliedert das Amtswappen in zwei Teile. Unten füllt der typisch heraldisch stilisierte Eber das Feld. Das Motiv stammt aus dem ehemaligen Golßener Amtswappen und geht auf den Eber im Golßener Stadtwappen zurück. Er verwies auf den Reichtum an Schwarzwild in der Region.

© Frank Diemar • Heraldiker und Grafiker

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Willkommen im Amt Unterspreewald


Brücke über die Kaatschspree bei Neuendorf am See ist wieder geöffnet!

Die Brücke über die Kaatschspree zwischen Neuendorf am See und Hohenbrück ist wieder begehbar. Damit ist der bisherige Umweg über Leibsch obsolet.

Infoveranstaltung für Landeigentümer und Anlieger: Natura 2000 - Managementplanung in den Gebieten Urstromtal und Prierow

am 28. Juni 2017 um 18.00 Uhr in Prierow

Weitere Hinweise zur o. g. Veranstaltung finden Sie unter der Rubrik Veranstaltungen.

Ihre Amtsverwaltung

Der Spreewald ist eine in Mitteleuropa einzigartige Kulturlandschaft.


 

Diese wurde im Laufe der historischen Entwicklung durch den Menschen genutzt, gestaltet und geprägt. Der Spreewald verzweigt sich zu einem ca. 70 km langen und 16 km breiten Binnendelta, welches sich in den Ober- und den Unterspreewald teilt.

Der Unterspreewald ist in seinem Kerngebiet ein urwaldähnliches, fast unberührtes Naturschutzgebiet. In seinen Randbereichen wurde seit Hunderten von Jahren Ackerbau und Viehzucht von slawischen und germanischen Bauern betrieben.

Der Spreewald war bereits vor ca. 8.000 Jahren besiedelt. Mit Einsetzen der Völkerwanderung drängten ab dem 6. Jahrhundert slawische Völker aus dem Osten bis zur Elbe vor. Im Gebiet des gesamten Spreewalds siedelten die ursprünglich aus dem Gebiet der heutigen Ukraine stammenden Sorbi (Sorben). Ihre Sprache bezeichneten sie als wendisch oder serbski - als deutsche Bezeichnung der Sorben im Spreewald war der Name "Wenden" gebräuchlich.

Die damit verbundenen Traditionen verloren sich bis auf wenige Feste im Laufe der Geschichte durch den Verlust der Muttersprache und nicht zuletzt die Rassendiskriminierung im Nationalsozialismus. Noch heute feiern die Nachfahren der Wenden den Zapust - das Zampern, die Vogelhochzeit und die Spinnte. Diese wendischen Feste werden in der Gemeinde Schlepzig besonders gepflegt und stellen einen bedeutenden kulturellen Teil des gemeinschaftlichen Lebens dar.

 

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